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Pseudo Kunst

the poet, Teil 317: “Kehrmaschinen für Sahara”

Gestern
groll von fernen Bühnen:
es war falsch, emotional
feucht zu wischen, ganz fatal
samte, weiche, trockene Dünen
jecker Schwestern,
gestern.

Heute hing am Himmelszelt
eine Fahne, wie ein Held
richtungsweisend, arg im Wind
deine Hoffnung, Menschenkind.

Heute spricht er, es und sie:
streich die Tränen aus dem Rot
sieh den Sinn und komm' ins Lot
deine Not
ist keine.
deine Beine
tragen Steine...

Morgen
schon, werd' ich marschieren
Schmiere geben den Scharnieren
ohne Auftrag keinen Lohn
immer treu zum größten Sohn
Ohne Sorgen,
Morgen.

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