Politik
Die Verteufelung Chinas

Da eigentlich zum Thema nicht viel mehr zu sagen habe als es schon in den folgenden Artikeln gesagt wurde, lasse ich es. Die Schafe die sich durch die Medien und Politik instrumentalisieren lassen, werden ohnehin dies nicht lesen weil sie schon eine Meinung haben, bzw. gesagt bekamen.
Das Chinabild in den westlichen Medien hat zurzeit einen traurigen Tiefpunkt erreicht. Das ist nicht zufällig und hat auch nicht nur mit den jüngsten Protesten von Tibetern in China zu tun. Es ist zugleich Ausdruck des Umschlagens des idealisierten und positiven Chinabildes der 90er-Jahre in ein negatives Zerrbild. "Chinas Aufstieg ist Deutschlands Abstieg", "Weltkrieg mit den Asiaten um Wohlstand", "Gelbe Spione" sind nur einige Beispiele für medienwirksame Schlagzeilen in den letzten Jahren.Einig gegen den Westen
Die Proteste, die den Lauf des olympischen Feuers begleiten, lösen in China Verbitterung aus. Auch bei Regimekritikern.Der Westen beeindruckt China längst nicht mehr
Die Tibet-Debatte klingt zwar noch nicht ab, aber die über einen Olympia-Boykott hat an Schwung und Fürsprechern verloren. Im Westen wird gern vergessen, dass sich China durch äußeren Druck noch nie zu willfährigem Verhalten zwingen ließ. Die größten Veränderungen im Reich der Mitte kamen stets von innen her, sagt der China-Analytiker Frank Sieren.Interview mit Helmut Schmidt: Wir sehen China ganz falsch
Fünfzehn Mal besuchte der Altbundeskanzler China. Im Gespräch mit unserer Zeitung warnt Helmut Schmidt davor, das Riesenreich an den Maßstäben westlicher Erwartungen zu messen. Eine „Demokratisierung" nach amerikanischen Vorbild schließt der China-Kenner aus. Das Land werde seinen eigenen Weg gehen.Interview: 'Friedliches Tibet ist ein Mythos'
Tibet haftet ein Bild von Gewaltlosigkeit und Frieden an. Alles Täuschung, behauptet der US-Historiker Tom Grunfeld im Interview mit FOCUS-Korrespondent Jürgen Schönstein.
Zwei ältere Artikel aus 1959 und 1975:
Wie das Orakel meintIn Tibet, wo in den letzten Wochen Mönche und Berghirten einen Partisanenkrieg gegen die Chinesen führten, werden schwerwiegende politische Entschlüsse gewöhnlich nicht ohne den erprobten Rat eines staatlich angestellten Orakels gefaßt.Aktion am Unterleib
Jahrelang schürte Amerikas CIA den Widerstand der Tibeter gegen die Chinesen: Die Amerikaner lieferten Waffen, gaben Geld und bildeten Kämpfer in den USA aus.
Zum Schluss noch, eine Aufforderung sich mit dem Dalai Lama kritisch auseinander zu setzen, und z.B. seine Exil-Tibetanische Verfassung lesen und sich Gedanken dazu machen, was sie nach demokatischen Masstäben für die Bevölkerung bedeuten würde (Siehe auch die Diskussion auf Wikipedia).
Essay: Der Eskapismus der GutmenschenDer Dalai Lama ist zur Popkulturfigur des Westens geworden. Mit einer Mischung aus Ignoranz und Treuherzigkeit wird er besonders in Deutschland geradezu angebetet. Eine kritische Betrachtung des Buddhismus kommt dabei zu kurz.
Bild: loremipsum



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