Gesellschaft
Kreationistin als Vize-Präsidentin? Von Teilchenbeschleunigern und Raptoren in Europa
Sarah Palin, die republikanische Kandidatin für das Vize-Präsidentenamt hinter Präsidentschaftsbewerber John McCain, ist bekennende Kreationistin und verlautbarte öffentlich in einer McCain/Palin-Administration kreationistische Pseudo-Wissenschaft an die amerikanischen Schulen und damit in die Köpfe Millionen Kinder speisen zu wollen (Quelle: Huffington Post ).
Nach dem kreationistischen Weltbild wurde die Erde vor rund 6000 bis 10000 Jahren zusammen mit dem Universum von Gott erschaffen (über genauere Zahlen streiten sich Kreationisten noch). Kreationisten ignorieren dabei bewusst und in ständiger Selbsteinredung, dass es inzwischen zig-tausende wissenschaftliche Belege aus allen Bereichen der Wissenschaft - von Archäologie über Physik, Astronomie bis hin zu Kulturwissenschaften - gibt, die dieses kreationistische Weltbild als klares Märchen entlarven.
Insofern ist nach kreationistischer Logik die Summe von fast 4 Milliarden Euro, die für den Teilchenbeschleuniger CERN ausgegeben wurden, der jetzt den Urknall nachsimulieren soll, kollektiver Massenwahn der berühmtesten und genialsten Physiker, die diese Welt zu bieten hat.
Ebenso lächerlich ist nach Sarah Palin also auch die Meldung, dass Paläontologen Spuren von kleinen Dinosauriern, namens Raptor, in Niedersachsen gefunden haben. Laut Kreationisten sind die Nachweise, dass es vor Millionen Jahren Dinosaurier gab, reine "misleading evidence" von Gott. Laut Palin & Co. lebten Dinosaurier am Anfang der Weltgeschichte mit Adam und Eva und ihren Nachkommen, die sich per Inzest weitervermehrten, zusammen zur gleichen Zeit. Kein Scherz - sondern offizielle Linie kreationistischer Weltsicht.
Das Schlimme: Ca. 50% aller Amerikaner, oder genauer zwei von drei Anhängern der Republikaner glauben an kreationistische Kernthesen wie "Intelligent Design".
Insofern hoffe ich inständig, dass Sarah Palin und John McCain nicht in das Weiße Haus einziehen und die Massenverdummung der amerikanischen Schülerinnen und Schüler vorantreiben.
Nach dem kreationistischen Weltbild wurde die Erde vor rund 6000 bis 10000 Jahren zusammen mit dem Universum von Gott erschaffen (über genauere Zahlen streiten sich Kreationisten noch). Kreationisten ignorieren dabei bewusst und in ständiger Selbsteinredung, dass es inzwischen zig-tausende wissenschaftliche Belege aus allen Bereichen der Wissenschaft - von Archäologie über Physik, Astronomie bis hin zu Kulturwissenschaften - gibt, die dieses kreationistische Weltbild als klares Märchen entlarven.
Insofern ist nach kreationistischer Logik die Summe von fast 4 Milliarden Euro, die für den Teilchenbeschleuniger CERN ausgegeben wurden, der jetzt den Urknall nachsimulieren soll, kollektiver Massenwahn der berühmtesten und genialsten Physiker, die diese Welt zu bieten hat.
Ebenso lächerlich ist nach Sarah Palin also auch die Meldung, dass Paläontologen Spuren von kleinen Dinosauriern, namens Raptor, in Niedersachsen gefunden haben. Laut Kreationisten sind die Nachweise, dass es vor Millionen Jahren Dinosaurier gab, reine "misleading evidence" von Gott. Laut Palin & Co. lebten Dinosaurier am Anfang der Weltgeschichte mit Adam und Eva und ihren Nachkommen, die sich per Inzest weitervermehrten, zusammen zur gleichen Zeit. Kein Scherz - sondern offizielle Linie kreationistischer Weltsicht.
Das Schlimme: Ca. 50% aller Amerikaner, oder genauer zwei von drei Anhängern der Republikaner glauben an kreationistische Kernthesen wie "Intelligent Design".
Insofern hoffe ich inständig, dass Sarah Palin und John McCain nicht in das Weiße Haus einziehen und die Massenverdummung der amerikanischen Schülerinnen und Schüler vorantreiben.



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