Gesellschaft
Ein paar Eindrücke über Rom - Verkehr, Essen, Schlafen
Dienstreisen ins Ausland sind schon was Tolles: Man kommt in der Welt herum, lernt interessante Leute kennen, und vor allem andere Mentalitäten, Sitten und Bräuche. Ich war vier Tage in Rom und es war nicht nur mein erster Rom-Aufenthalt, sondern mein erstes Mal in Italien überhaupt. Hier ein paar Eindrücke:
Verkehr
Ein Römer auf dem Moped, im Auto oder auf dem Fahrrad - oh je... Rette sich, wer kann! Gleich am ersten Tag wurde ich in einer Fußgängerzone beinahe von einer Dame auf dem Fahrrad angefahren, weil sie offenbar keine Bremsen und keine Klingel hatte. Überhaupt fahren die Römer wie sie gerade lustig sind - rote Ampeln sind für sie nur Vorschläge zum Anhalten und wo Zebrastreifen in Sicht sind, drückt man nochmal besonders aufs Gas, damit sich ja kein nerviger Fußgänger über die Straße traut - man müsste ja dann auf die Bremse treten.
Hotels
Hotels, Hotels, Hotels - überall Hotels. In fast jeder Straße und Seitengasse Roms hängt irgendwo ein "Hotel"-Schild an einem Haus. Es gibt keinen Flecken Roms, wo man nicht nächtigen könnte. Mein Hotel - in dem schön ruhigen Studentenviertel San Lorenzo im Osten der Stadt war allerdings miserabel. 125 Euro die Nacht für ein Einzelzimmer und miserable Zimmer: Ich hatte drei Nachtischleuchten im Zimmer, eine davon ging gar nicht. Das Fenster war klein und zugedeckt mit zwei Lagen Vorhängen - also dunkler kann es in einem Raum gar nicht sein. Die Klimaanlage funktionierte nicht und die Dusche tropfte die ganze Nacht. Die Minibar war leer und ausgestöpselt. Das Frühstück war dürftig - kein frisches Obst, überwiegend Croissants und Brötchen mit Marmelade. Fazit: Hotel Laurentia, Rom, San Lorenzo, nicht empfehlenswert.
Lecker und günstig Essen in Rom
Nun, es gibt bestimmt unzählige Rankings über Restaurants und Bars in Rom, wo man die vermeintlich besten Lokalitäten finden mag, aber nicht jeder hat einen gut gefüllten Geldbeutel und kann sich 30-100 Euro pro Abendessen leisten - gerade Studenten zum Beispiel. Ein richtig gutes Lokal, das vor allem abends ab 21 Uhr sehr gut gefüllt ist und für sehr wenig Geld richtig deftig gutes Essen liefert, ist die Pizzeria Gallo Rosso auf der Via Tiburtina, vor allem auf dem ersten Stock sehr gemütlich - nicht verpassen: Bruschetta Melanzane - am besten gleich zwei bestellen - dazu Formaggio und als Hauptgang natürlich eine Pizza.
Für Sehenswürdigkeiten hatte ich leider nicht so viel Zeit, aber in Rom ist jede Straßenecke eine echte Sehenswürdigkeiten - dazu kommen noch die vielen grandiosen Bauten von Kollosseum bis zum Petersdom, ach, für Rom braucht man zwei Wochen und einen guten Reiseführer! Mama mia! Ciao!
Verkehr
Ein Römer auf dem Moped, im Auto oder auf dem Fahrrad - oh je... Rette sich, wer kann! Gleich am ersten Tag wurde ich in einer Fußgängerzone beinahe von einer Dame auf dem Fahrrad angefahren, weil sie offenbar keine Bremsen und keine Klingel hatte. Überhaupt fahren die Römer wie sie gerade lustig sind - rote Ampeln sind für sie nur Vorschläge zum Anhalten und wo Zebrastreifen in Sicht sind, drückt man nochmal besonders aufs Gas, damit sich ja kein nerviger Fußgänger über die Straße traut - man müsste ja dann auf die Bremse treten.
Hotels
Hotels, Hotels, Hotels - überall Hotels. In fast jeder Straße und Seitengasse Roms hängt irgendwo ein "Hotel"-Schild an einem Haus. Es gibt keinen Flecken Roms, wo man nicht nächtigen könnte. Mein Hotel - in dem schön ruhigen Studentenviertel San Lorenzo im Osten der Stadt war allerdings miserabel. 125 Euro die Nacht für ein Einzelzimmer und miserable Zimmer: Ich hatte drei Nachtischleuchten im Zimmer, eine davon ging gar nicht. Das Fenster war klein und zugedeckt mit zwei Lagen Vorhängen - also dunkler kann es in einem Raum gar nicht sein. Die Klimaanlage funktionierte nicht und die Dusche tropfte die ganze Nacht. Die Minibar war leer und ausgestöpselt. Das Frühstück war dürftig - kein frisches Obst, überwiegend Croissants und Brötchen mit Marmelade. Fazit: Hotel Laurentia, Rom, San Lorenzo, nicht empfehlenswert.
Lecker und günstig Essen in Rom
Nun, es gibt bestimmt unzählige Rankings über Restaurants und Bars in Rom, wo man die vermeintlich besten Lokalitäten finden mag, aber nicht jeder hat einen gut gefüllten Geldbeutel und kann sich 30-100 Euro pro Abendessen leisten - gerade Studenten zum Beispiel. Ein richtig gutes Lokal, das vor allem abends ab 21 Uhr sehr gut gefüllt ist und für sehr wenig Geld richtig deftig gutes Essen liefert, ist die Pizzeria Gallo Rosso auf der Via Tiburtina, vor allem auf dem ersten Stock sehr gemütlich - nicht verpassen: Bruschetta Melanzane - am besten gleich zwei bestellen - dazu Formaggio und als Hauptgang natürlich eine Pizza.
Für Sehenswürdigkeiten hatte ich leider nicht so viel Zeit, aber in Rom ist jede Straßenecke eine echte Sehenswürdigkeiten - dazu kommen noch die vielen grandiosen Bauten von Kollosseum bis zum Petersdom, ach, für Rom braucht man zwei Wochen und einen guten Reiseführer! Mama mia! Ciao!
Titelbild: Matze Ott - Flickr Creative Commons



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