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Er hat es geschafft. Barack Obama hat nach 16 Monaten Wahlkampf genügend Delegierte der Demokraten hinter sich bringen können und schlägt Konkurrentin und Präsidentengattin Hillary Clinton am Ende doch eindeutig mit über 230 Delegierten Vorsprung.Jetzt heißt es endlich Demokraten vs. Republikaner, Barack Obama gegen John McCain. Nach über 25 Jahren wird kein Clinton oder Bush im Weißen Haus das wichtigste Amt der Welt übernehmen. Und viele sehen den 46-jährigen Senator aus Ilinois gegenüber dem 71-jährigen Republikaner John McCain mit den weitaus besseren Chancen im November zu gewinnen.
Dass Hillary Clinton seine Vize-Präsidentschaftskandidatin wird, ist zu bezweifeln. Trotz der geringen programmatischen Unterschiede verkörpert sie immernoch eine Politik der "alten" Ära. Insbesondere eine Politik, die in erster Linie die Interessen der diversen Lobbyisten berücksichtigt, noch vor den Interessen der einfachen Bürger.
Obama ist und bleibt ein Phänomen, eine Bewegung, eine Welle. Wenn man spontan an Obama denkt, fallen einem Wörter und Phrasen wie "Hope" "Yes we can!" und "Change" ein. In erster Linie abstrakte Begrifflichkeiten, die er beginnt mit Inhalt zu füllen. Auf einen Punkt gebracht will Obama alles anders machen als Bush in den letzten sieben Jahren. Und allein das macht Hoffnung. Denn die vielen Milliarden Dollar, die Bush den Reichen des Landes per Steuererleichterung "schenkte" oder in einem sinnlosen Irakkrieg verpulverte, hätten die vor der Rezession stehenden Vereinigten Staaten von Amerika sehr gut für Schulen, Universitäten, Infrastruktur und ein neues Gesundheitssystem gebrauchen können.
Trotz der vielen skeptischen Kommentoren, die Zweifel haben in Bezug auf einen Wandel der Außenpolitik mit Obama, ist ziemlich klar, dass ein Präsident Obama zusammen mit seinen demokratischen Kollegen einen echten innenpolitischen Bruch bringen wird, also wahrhaftig "Change".
Bildquelle: Flickr Creative Commons - Jetheriot
Noch vor ein paar Monaten merkte man Barack Obama an, dass er - was große Bühnen angeht - noch recht unerfahren ist. Doch so langsam läuft sich Obama warm. Er ist reif für die Kandidatur.
Bei seinem jüngsten Auftritt in Iowa merkt man, dass er sehr professionell trainiert wird. Sein Redefluss wirkt überzeugend, teils mitreißend, seine Botschaften sind an den richtigen Stellen pointiert. Zudem merkt man, dass er nun versucht viel mehr mit Emotionen zu arbeiten. Und das gelingt ihm auch. Noch vor ein paar Monaten wirkte er bei solchen Massenveranstaltungen eher hölzern, steif und einfarbig. Heute wirkt Obama echt, menschlich und für alle greifbar.
In seinem Vorwahlkampf (gegen Hauptkonkurrentin Hillary Clinton) wird Barack Obama neuerdings von der TV-Ikone Oprah Winfrey unterstützt, was zu einem massiven Aufschwung bei Obamas Umfragewerten geführt hat.
Die insgesamt ca. 50 Minuten des Auftritts in Iowa (Teil 1 und Teil 2) lohnen sich anzusehen, wenn man seine Wahlkampf-Rede noch nicht am Stück gesehen hat. Im Prinzip wiederholt er seinen 30-Minuten-Vortrag nun bei fast allen seiner Auftritte vor seinen Parteifreunden und Unterstützern. Aber er wird von Mal zu Mal besser, wie ich finde.
Bei seinem jüngsten Auftritt in Iowa merkt man, dass er sehr professionell trainiert wird. Sein Redefluss wirkt überzeugend, teils mitreißend, seine Botschaften sind an den richtigen Stellen pointiert. Zudem merkt man, dass er nun versucht viel mehr mit Emotionen zu arbeiten. Und das gelingt ihm auch. Noch vor ein paar Monaten wirkte er bei solchen Massenveranstaltungen eher hölzern, steif und einfarbig. Heute wirkt Obama echt, menschlich und für alle greifbar.
In seinem Vorwahlkampf (gegen Hauptkonkurrentin Hillary Clinton) wird Barack Obama neuerdings von der TV-Ikone Oprah Winfrey unterstützt, was zu einem massiven Aufschwung bei Obamas Umfragewerten geführt hat.
Die insgesamt ca. 50 Minuten des Auftritts in Iowa (Teil 1 und Teil 2) lohnen sich anzusehen, wenn man seine Wahlkampf-Rede noch nicht am Stück gesehen hat. Im Prinzip wiederholt er seinen 30-Minuten-Vortrag nun bei fast allen seiner Auftritte vor seinen Parteifreunden und Unterstützern. Aber er wird von Mal zu Mal besser, wie ich finde.


